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Wolfgang Mühlbauer


Es war einmal ein abenteuerlustiger Mann aus dem Allgäu, der wagemutig mit seinem Gefährt aufbrach um die schönsten und spannendsten Touren der ganzen Welt per Fahrrad zu erkunden...

Wolfgang Mühlbauer hat bei uns vor fast einem Viertel-Jahrhundert ein HEISS-Radtrikot gekauft. Es begleitete ihn bei Radreisen rund um den Globus. Unter anderem machte er damit eine Pazifik-Tour von Vancouver Island (Kanada) nach Tijuana (Mexiko). Viele tolle, aber auch herausfordernde Reisen quer durch Europa. Und 20 Alpenüberquerungen. Auch heute noch trägt er sein „kaum gealtertes“ Heiss-Shirt. Wir sind total begeistert von den tollen Bildern, die er uns geschickt hat.

(Bild: Das HEISS-Trikot ist auch 2016 bei der Adria-Tour mit dabei.)

Vielen Dank! 

THE LIFE OF BIKEPACKING

Ich bin Wolfgang Mühlbauer, vor 58 Jahren in Memmingen geboren, von Beruf Touristikkaufmann und habe irgendwann mal als faszinierende Art des Reisens das "Bikepacking" entdeckt - das Reisen mit Fahrrad und Gepäck. 

Schon als Bub fand ich heraus, daß man die Umgebung von Memmingen mit seinen Wiesen, Hügeln, Weihern und Wäldern ganz toll mit dem Fahrrad erforschen kann. Mit 31 zog ich nach Aschaffenburg, und auch dort ließ sich die neue Heimat mit Main und Spessart auf eigene Art und Weise kennenlernen.

Die Idee zur Alpenüberquerung per pedale entstand erst, als zwei Freunde vormachten, daß so etwas überhaupt gehen kann. Und dazu noch mit Gepäck!

Es dauerte eine Weile, bis ich es mir selber traute, aber dann saß ich im Juni 1993 auf meinem dünnen 10-Gang-Radl, einer Rixe, und radelte von Memmingen los in Richtung Schweiz. Ausgerüstet mit zwei Gepäcktaschen Marke Blickdicht und einer Lenkertasche, über die ich bei Regen eine Plastiktüte darüberstülpen mußte. Aufgeregt und nervös, ob ich die Berge überhaupt hochkomm. Und nach 5 Tagen war ich in Italien, hinter mir den Albula- und den Bernina-Paß, zwei Zweitausender. Und in mir ein Riesen-Glücksgefühl. Ich hatte es geschafft. Der Weg war bereitet. Diese Art zu reisen ließ mich nicht mehr los.

Was folgte, waren 20 Alpenüberquerungen, die Pazifik-Radtour von Kanada bis an die mexikanische Grenze, Memmingen-Mallorca, drei Wochen Kuba und Allgäu-Adria, schräg über die Alpen. Alles mit Fahrrad und Gepäck.

Warum tut man sich das an? Setzt sich patschnassen Regenstunden und schweißtreibenden Berganstiegen und lärmenden Bundesstraßen aus? Und ausgerechnet mit dem Fahrrad? Und schleppt dazu noch sein ganzes Gerödel mit?

Mit dem Fahrrad kann man mehr entdecken kann als mit dem Auto und ist schneller als zu Fuß. Und ist draußen, spürt die Landschaft ganz anders, intensiver. Erlebt rauschende Bergbäche, sanfte Buckelwiesen, bildhübsche Ortschaften, grandiose Aussichten, rasante Abfahrten, freundliche Menschen. Geschichten passieren. Nimmt es wahr, dieses Draußen-Sein, den Elementen ausgesetzt, dieses Unterwegs-Sein.

Und dann spürt man irgendwann, daß gerade dieses langsame, gemächliche Unterwegs-Sein mehr bedeutet und einen mehr erfüllt als das Ankommen. Denn hinter jeden Kurve wartet ein neues Bild.

Und die Sache mit dem Gepäck? Nun, man ist da einfach unabhängiger, kann seine Tagesetappen nach Lust und Laune und Wetter einteilen und anhalten, wo man will, und weiterfahren, wann man will.

Mein Fahrrad ist ein Tourenrad mit 24 Gängen und Scheibenbremsen, Marke Kona Sutra, deswegen kurzerhand “Kamasutra” getauft. An Gepäck hab ich meist vier wetterfeste Fahrradtaschen dabei, einen Ortlieb-Sack für das Zelt plus die Lenkertasche. Geschlafen wird auf Campingplätzen, Bauernhöfen, in kleine Pensionen und ab und zu auch mal draußen. Mein Revier ist der Spessart, der Odenwald und Allgäu, mit dem ich tief verwurzelt bin. Aber auch die große weite Welt.


Feuertaufe überstanden!

Ich hab das neue HEISS-Trikot auf einer tollen Spessarttour generalerprobt und ich muß sagen, ich bin echt happy damit! Es trägt sich angenehm auf der Haut, klebt nicht daran fest und müffelt nach 45 km auch kaum, obwohl es einige Bergauf-Bergab-Schweißtropfen abbekommen hat. Auf schwäbisch: des isch ebbes gscheits!

Künfigen Touren steht also nix mehr im Wege, die Welt liegt uns zu Füßen :-)